Donnerstag, 01. Oktober 2020
Notruf: 122
Wiesenfest

Ferienpassaktion der vier Andorfer Feuerwehren

Die diesjährige Ferienpassaktion lockte am 1. August  über 50 Kinder nach Linden um dort spielerisch die Aufgaben der Feuerwehren kennen zu lernen. Die vier Andorfer Feuerwehren stellten an insgesamt sechs Stationen die vielfältigen Tätigkeiten zur Schau.

Während man an der einen Station die Pflichten der Feuerwehren erfuhr, ging es an der Anderen mit der Teleskopmastbühne der Feuerwehr Andorf hoch hinaus. Desweiteren konnte man sich sowohl an der Kübelspritze versuchen und das Wasser mit eigener Kraft Richtung Brand zu befördern als auch die leistungsstärkere Pumpe zu verwenden und vorne am Brandherd den Unterschied zwischen Sprühstrahl und Vollstrahl entdecken. Zudem konnten die unterschiedlichen Löschsysteme gezeigt werden. Bei der Feuerwehr Linden demonstrierte man das Impulslöschverfahren IFEX während bei  der Feuerwehr Schulleredt das Hochdrucklöschsystem UHPS zum Einsatz kam. Bei einer Station wurden die Hebekissen, welche normalerweise bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommen, zweckentfremdet um bei einem Geschicklichkeitsspiel Wasser zielgerichtet von einer Scheibtruhe in einen Eimer zu füllen.

Aufgrund des guten Wetters war es im Anschluss möglich eine große Schaumparty zu veranstalten und die Urkunden durch den Abschnittsfeuerwehrkommandanten an die Kinder zu überreichen.

 

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Andorfer Feuerwehren im Krisenmodus

Die vier Andorfer Feuerwehren (Andorf, Linden, Pimpfing und Schulleredt) arbeiten in diesen schwierigen Zeiten noch enger zusammen als dass unter dem Jahr schon der Fall ist. Es wurde seitens des Andorfer Bürgermeister der in der aktuellen Situation gleichzeitig als behördlicher Einsatzleiter fungiert ein Krisenstab bestehend aus Vertretern der Marktgemeinde, des Roten Kreuzes, der Polizei und der Andorfer Feuerwehren, vertreten durch den technischen Einsatzleiter, Pflichtbereichskommandanten und Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Andorf, Christoph Schaschinger einberufen.

Die oberste Prämisse in dieser Krisensituation ist nun, die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft um die Sicherheit der Andorfer Bevölkerung gewährleisten zu können. Dies ist jedoch nur mit einer gesunden Mannschaft möglich und die gilt es momentan genauso zu schützen. Daher wurden im Zuge dieser Krisensitzung, zwei Einsatzmannschaften zu je neun Mann zusammengestellt. Diese Mannschaften bestehen aus Mitgliedern aller vier Feuerwehren und rücken zu nicht zeitkritischen Einsätzen im Andorfer Gemeindegebiet (Ölspuren, Baum über Straße etc.), bei stiller Alarmierung, gesammelt vom Einsatzzentrum Andorf aus. Aufgrund der Infrastruktur die im Einsatzzentrum vorherrscht, kann so eine schlagkräftige Unterstützung gewährleistet werden.

Alle Einsätze werden mit dem für all diese möglichen Einsätze, technisch top ausgestatteten Rüstlöschfahrzeug der Feuerwehr Andorf bewältigt. So kann gewährleistet werden, dass sich immer die gleiche, in der Kopfzahl so klein wie möglich gehaltene Mannschaft im Einsatz befindet und die Ansteckungswahrscheinlichkeit so gering als nur möglich gehalten wird. Alle kritischen Einsätze (Brände, Verkehrsunfall mit Personenschaden etc.) werden wie gehabt mit voller Mannschaft abgearbeitet und über das gewohnte Sirenenprogramm alarmiert.

Da aktuelle Einsätze im Zusammenhang mit dem aufgetretenen Corona Virus stehen können, ist eine entsprechende Nachbereitung inklusive Einsatzhygiene für die ausgerückten Kameraden für ihre Gesundheit unabdingbar. Diese Möglichkeit ist im Einsatzzentrum Andorf durch Sanitäreinrichtungen sowie Waschmöglichkeiten der Einsatzbekleidung ausreichend gegeben. Die Andorfer Feuerwehren werden die Gemeinde ebenfalls bei jeglichen auftretenden Logistikaufträgen (Transport von Lebensmittel, Aufbau von gesundheitlichen Infrastrukturen) mit dem multifunktionellen Logistikfahrzeug der Feuerwehr Andorf unterstützen.

Hier wurde in Andorf als eine der ersten Gemeinden OÖ, ein enger Schulterschluss zwischen den vier Andorfer Feuerwehren und den befreundeten Blaulichtorganisationen geschaffen, der in diesen schwierigen Zeiten für die Gesundheit der Bevölkerung und aber auch für die Gesundheit der Kameradinnen und Kameraden notwendig ist.

Die Andorfer Feuerwehren wünschen Ihnen viel Gesundheit und alles Gute, wir sind für Sie da.

Vorbereitung erfolgreich abgeschlossen

Die zahlreichen Atemschutzträger der freiwilligen Feuerwehr Schulleredt hatten im Februar auch ohne größeren Einsatz ständig etwas zu tun. Während für mehrere Atemschutztrupps bereits seit Jänner die Vorbereitung und die erfolgreiche finale Abnahme am 22. Februar für die Atemschutzleistungsprüfung in Münzkirchen stattfanden, ging zugleich auch der feuerwehrintern organisierte Finnentest über die Bühne, welcher neben der ärztlichen Untersuchung die jährliche Basisüberprüfung für alle Atemschutzträger darstellt.

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Neues Feuerwehrfahrzeug in Dienst gestellt

Nach mehrwöchiger Planungsphase konnte die Feuerwehr Schulleredt die Zukunft des Feuerwehrwesens der Öffentlichkeit präsentieren.

Bei diesem neuen Tanklöschfahrzeug (TLF-E) muss man tatsächlich von einer Weltneuheit sprechen ist es doch das erste vollelektrisch  angetriebene Feuerwehrfahrzeug mit eigener Stromerzeugung.  Der Elektromotor wird von insgesamt vier kapazitätsstarken Akkus mit Strom versorgt, welche bei Bedarf von den mitfahrenden Kameraden durch Anstecken an das leistungsstarke Notstromaggregat (150KVA) wieder aufgeladen werden können.

Auch wenn unser Fahrzeug die erste Ausfahrt beim Raaber Faschingsumzug mit Bravour meisterte, bitten wir die Bevölkerung in Zukunft bei Notfällen etwas geduldiger zu sein und im Ernstfall auch nochmal etwas Brennholz nachzulegen, damit es bei unserer Ankunft auch tatsächlich noch etwas zu löschen gibt. Schließlich müssen wir alle Opfer für eine gesunde Umwelt leisten.

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